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Aktuelle Meldungen aus der Welt der Analogszene

Rekord Download

Über 6 Millionen Lieder auf das Handy geladen

Fürth, den 30.03.2009
Im Jahr 2008 haben die Deutschen ihre Liebe zum Song Download entdeckt.
Im Vergleich zum Vorjahr gab es ein Plus von über 12 Prozent.
Über 9 Millionen Euro gaben sie dafür bei den diversen Anbietern aus.
Als Gründe für den steigenden Markt nennt die Industrie die immer günstiger werdenden Titel und das breit gefächerte Angebot der Musiktitel.

Die Grammy Gewinner stehen fest...

Viele glückliche Gesichter und eine handfeste Auseinandersetzung

Fürth, den 10.02.2009
Die Grammy Verleihung 2009 war dieses Jahr voller Überraschungen.

Neben Live Auftritten von Coldplay, Al Green, U2, Kid Rock, Radiohead, Robert Plant und anderen sorgten die Headliner des Abends Rhianna und Chris Brown für Furore.
Nach einer tätlichen Auseinandersetzung sagten diese beiden Hauptacts die Show ab.

Trotzdem musste die Show weitergehen, und es gab auch einige glückliche Gewinner an diesem Abend.
Nun eine Lister der Preisträger, von denen wir LPs anzubieten haben:

Robert Plant, Allison Kraus - Raising Sand (Bestes Album, 2x Beste Zusammenarbeit, Bestes Folkalbum)
Radiohead - In Rainbows (Bestes Alternatives Musikalbum)
Coldplay - Viva La Vida (Bester Song, Bestes Rockalbum)
Duffy - Rockferry (Bestes Pop/Gesangsalbum)
Adele - 19 (Beste Newcomerin)
John Mayer - Room for Square (Bester Popsänger)
Bruce Springsteen - Girls in their summer clothes (Bester Rocksong)
Kings of Leon - Because of time (Beste Rockperformance)
OST - The Dark Knight (Bester Soundtrack)

weitere Gewinner waren u.a.
Jason Mraz, Kanye West, Leona Lewis, M.i.a., Ne Yo, Lil Wayne, Kid Rock, Kate Perry, Eagles, Neil Young, Daft Punk, Moby und Eddie Vedder.

EMI baut Internepräsenz aus

Eigener Online Musikladen geplant

Fürth, den 09.10.2008
Berichten zufolge soll der Großkonzern EMI einen eigenen Onlinevertrieb aufbauen.
Neben den immer beliebter werdenden Onlinestreamen soll es dann auch kostenpflichtige Downloads als Angebot geben.
EMI möchte darauf hinweisen, dass sie nicht hinter dem Geld, sondern der Vorliebe ihrer Kunden her sind.
Durch verschiedenen Nebenprojekte (Pressplay, Musicnet) in den letzten Jahren konnte EMi genug Erfahrung sammeln.
Nicht alle sind von dieser Idee begeistert und fürchten um den Wettbewerb.
Auserdem würden Kunden nicht nur von einer großen Firma Songs kaufen, viel lieber hätten sie ein "labelübergreifendes Angebot" so Gegner dieses zukunftsträchtigen Vorhabens.

"Soul Man" Isaac Hayes ist tot

Fürth, den 12.08.2008

Im Alter von nur 65 Jahren ist der amerikanische Soul Sänger Isaac Hayes am Sonntag Abend gestorben.
Seine Frau fand den Musiker in ihrem Haus in Memphis.
Isaac Hayes wurde als Produzent, Komponist und Sänger weltberühmt.
Zu seinen bekanntesten Werken zählt der Titelsong "Shaft". Er erhielt einen Oscar und zwei Grammys. Hayes, der in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, brachte sich alle Instrumente selbst bei.

Der "schnellste Saxofonist der Welt" ist tot

Fürth, den 26.07.2008

Johnny Griffin ist tot. Er starb am Freitag, 25. Juli 2008, abends in seinem Haus in Limoges, Frankreich. Griffin galt als der „schnellste Saxophonist der Welt“ und wurde in Jazzkreisen auch „Volcano" oder (wegen seiner geringen Körpergröße) „The Little Giant“ genannt. Griffin war vor allem wegen seiner Fingerfertigkeiten und seiner spielerischen Genauigkeit einer der wichtigsten Tenorsaxofonisten des Jazz.
Er spielte u.a. mit den Jazz-Größen Ella Fitzgerald, Charlie Parker Dizzy Gillespie, Lionel Hampton, John Coltrane, Hank Mobley, Thelonious Monk und Bud Powell. Er war Mitglied in den Bands von Lionel Hampton, den Art Blakeys Jazz Messengers, dem Thelonious Monks Quartett und anderen.

EMI Music hat einen neuen Chef

Fürth, den 08.07.2008

Von Haushaltswaren zur Musik

Terra Firma, seit August 2007 Eigentümer des Musikkonzerns EMI, besetzt einen weiteren Chefposten neu. Elio Leoni-Sceti, ein 42-jähriger Italiener, wird zukünftig anstelle von Guy Hands die EMI Musiksparte leiten.
Der ehemalige Europa Chef des Haushaltswaren - Herstellers Reckitt-Benckiser wird es sicherlich nicht leicht haben, die Misere des Grosskonzerns in eine Erfolgsstory zu verwandeln. Nachdem Guy Hands einen Sparplan und Entlassungen von über 2000 Mitarbeitern auf den Plan gerufen hatte, liefen der EMI Group reihenweise die Künstler weg.
(Radiohead, Rollings Stones, Paul Mccartney und Robbie Williams)
Demnach wird es für Leoni Sceti eine schwierige Aufgabe " die gestörte Chemie im Hause EMI wieder in Ordnung zu bringen".

Apple erreicht die Vier-Milliarden-Hürde

Fürth, den 19.03.2008

Virtueller Musikmarkt boomt-Auch ohne die Beatles!

Apple, der momentane Online Marktführer, hat vier Milliarden Titel nach eigenen Angaben über sein Musikportal iTunes Store verkauft.
Allein im Jahr 2007 soll Apple, laut Billboard.biz 1,7 Milliarden Musiktitel verkauft haben.
940 Millionen Titel allein durch den iTunes Store, 732 Millionen Songs über diverse ausländische Online Musikportale.
Man rechnet mit einem Umsatz von 1,9 Milliarden US Dollar.
Der Gewinn für Apple bleibt ein Geheimnis, doch geht man davon aus, dass es rund 30 % des Umsatzes sind.

Die Grammy Gewinner des Jahres 2008

Freudentaumel für Amy Winehouse und Herbie Hancock

Fürth, den 11.02.2008
Nach einer langen Nacht der Stars und Sternchen stehen die diesjährigen Gewinner des wohl begehrtesten Musikpreises fest.

Amy Winehouse hat mit ihrem Album "Back To Black" fünf der Trophäen ergattert u.a. für:
- Bester Neuer Künstler
- Bester Song des Jahres ("Rehab")
Herbie Hancock konnte mit seinem Jazz Album "River:Joni Letters" zwei mit nach Hause nehmen:
- Bestes Album
- Beste Jazz Compilitation
The Beatles haben mit ihrem Album "Love" zwei Grammys bekommen, u.a. für:
- Bestes klangliches Album
The White Stripes haben ebenfalls zwei Grammy´s für ihr Rock Album "Icky Thumb" erhalten:
- Beste Rockgruppe
- Bestes Alternatives Musik Album
The Eagles haben mit ihrem neuen Album "Long Road Out Of Eden" auch eine Auszeichnung bekommen:
- Beste Country Aufnahme
Die Hardrocker Foo Fighters konnten auch zwei Grammy´s einstecken:
- Bestes Rock Album
- Beste Hardrock Performance
Alicia Keys wurde mit "As I Am" ebenfalls gebührend ausgezeichnet:
- Beste weibliche R & B Sängerin
- Bester R & B Song
J.J. Cale und Eric Clapton haben für ihr Album "The Road To Escondido" den Preis als bestes Blues - Album erhalten.
Suzanne Vega hat mit "Beauty & Crime" den Preis für die Beste Produktion bekommen.
Willie Nelson wurde mit "Last Of The Breed" als bestes Country Album ausgezeichnet.

Trauer um Jazz - Legende Oscar Peterson

"Die Welt hat einen großen Jazz Musiker verloren"

Fürth, den27.12.2007
Der berühmte Musiker Oscar Peterson ist tot.
Der kanadische Pianist starb in der Nacht vor Heiligabend im Alter von 82 Jahren in seinem Haus in Mississauga bei Toronto an Nierenversagen.
Mehr als 60 Jahre stand Oscar Peterson auf großen und kleinen Bühnenn überall auf der Welt, spielte immer wieder mit anderen berühmten Musikern, wie z. B. Hank Jones, Herbie Hancock und Oliver Theophilus Jones.
Angehörige und Freunde sagen, dass wohl niemand seinen Platz einnehmen könnte, da er einer der letzten Giganten der Jazz Musik war.
Er nahm ca. 200 Alben auf und wurde mit acht Grammys ausgezeichnet.
Popkomm
Aufstieg und Fall der Deutschen Musikwirtschaft

Fürth, 20.09.2007
Am Tag der Eröffnung haben sich mehrere Politiker, u. a. der Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, in Berlin dafür ausgesprochen, den kreativen Nachwuchs und den Export deutschen Liederguts mit der neugegründeten "Initiative Musik" stärker fördern zu wollen.
Herr Glos begründete sein Engagement mit der Tatsache, das die Musik- und Kommunikationsbranche ca. zehn Mal so viele Menschen beschäftigt, wie die Stahlindustrie.
Zusammen mit dem Phonomarkt käme die Industrie auf mehr als 14 Millionen Euro Umsatz im Jahr. Zudem sei der Markt für Online Musik im vergangenen Jahr um 30 % gestiegen. Dadurch belegt Deutschland den vierten Platz auf dem Weltmusikmarkt.
Glos sieht aber auch Schattenseiten.
Durch illegale Aufnahmen sinkt die Zahl der verkauften Tonträger rapide.
Die Popkomm ist eine sehr gute Chance, den internationalen Musikmarkt auf die deutsche Kreativität und deutsche Töne aufmerksam zu machen.
Die Stimmung der Austeller ist aber nach wie vor geteilt.
So sieht Rolf Budde (Leiter eines nach ihm benannten Indie Labels) die Marktlage als "sehr dramatisch" an, und nennt ebenfalls die Zahl der unerlaubten Vervielfältigungen als Grund der Einbußen.
Insgesamt 900 Austeller aus 57 Ländern haben sich heuer zum Branchentreff angemeldet, es werden rund 15000 Fachbesucher erwartet.
Neben Tonträgern und großen Firmen wie Sony BMG, Universal Music und Warner Music haben sich auch zahlreiche Musiker wie Paul Weller, Samy Deluxe, Nena und viele mehr für die Popkomm angemeldet.
Britischer Investor kauft EMI
Legendärer Musikkonzern für 3,6 Milliarden Euro verkauft

Die britische Beteiligungsgesellschaft Terra Firma hat ein Angebot über 2,4 Milliarden Euro abgegeben, welches die Vorstände von EMI angenommen haben. Nicht nur private Investoren, auch der weltweit zweitgrösste Musikkonzern Warner Music war interessiert an der Übernahme des stark verschuldeten Musikverlags. EMI ist unter anderem durch absinkende CD-Verkäufe und weiteren schweren Problemen tief in die Roten Zahlen geraten. Drei Mal versuchte Warner Music mit EMi zu fusionieren. Zuletzt hatten sie im Juli 2006 aufgrund von Kartellbedenken auf ein Zusammengehen verzichtet.
Bei EMI stehen unter anderem Stars wie Robie Williams, Pink Floyd, Norah Jones und die Rolling Stones unter Vertrag.
Terra Firma ist auch hierzulande aktiv: 2004 übernahm der Investor den ehemals staatlichen Autobahnraststättenbetreiber Tank & Rast.
Verlust bei EMI
Der britische Musikkonzern rechnet mit Umsatzrückgang von 15 Prozent

Fürth, den 18.04.2007
Nach dem Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr rechnet EMI mit Umsatzeinbußen von bis zu 15 Prozent bei seinem Plattenlabel. Unter anderem nannte man den schlechten Absatz der Tonträger als Grund. So gehen vor allem in den USA die Verkäufe drastisch zurück. Auserdem leidet EMI wie die gesamte Musikbranche unter der Zunahme der Raubkopien aus dem Internet.
EMI verkauft seine Musik im Internet, und seit Anfang April auch ohne den elektronischen Kopierschutz. Dafür stiegen die Downloadpreise von 99 Cent auf 1,29 Euro pro Song. Unter anderem stehen bei EMI Coldplay, Robbie Williams, Norah Jones und Pink Floyd unter Vertrag.
Musik aus dem Internet boomt
26 Millionen Musikdownloads in Deutschland im Jahr 2006

Fürth, den 27.02.2007
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) teilt mit, dass Downloads einzelner Musikstücke und Alben auf 26 Millionen angestiegen ist. Insgesamt seien so durch den Musikdownload über 48 Millionen Euro erwirtschaftet worden. Damit ist der Markt gegenüber 2005 um ein Drittel gewachsen. Für dieses Jahr erwartet die Bitkom einen Umsatz von 60 Millionen Euro und 33 Millionen Downloads.

Auffällig ist auch, dass mehr Männer den Internetdienst in Anspruch nehmen als Frauen. Ca. 45 Prozent der Käufer digitaler Musik sind jünger als 30 Jahre, und im Schnitt 8 Jahre jünger als CD-Käufer.

Des weiterern weist Bitkom auf einen von ihnen erstellten Leitfaden zum Online-Vertrieb hin. Darin wird beschrieben, wie Internet-Bezahlungssysteme funktionieren und wie Künstler und Verleger die Nutzung ihrer Werke im Internet regulieren können.
Alle Jahre wieder, Amerika im Emmy - Rausch
Fürth, den 20.02.2007
In dieser Nacht gab es das wohl furioseste Comeback des Jahres. 20 Jahre nachdem sich die Band um Topmusiker Sting, "The Police", getrennt hatte gab es in Los Angeles den ersten Live Auftritt der britischen Legende. Ansonsten war die diesjährige Verleihung der Emmys den Frauen des Musikbusiness gewidmet.
Die Dixie Chicks gewannen gleich fünf mal , sogar in den wichtigsten Sparten. Einmal für das Album und das Lied des Jahres.
Eine weitere glückliche Gewinnerin war Mary j. Blidge, die zwei der Emmys mit nach Hause nehmen durfte.
Auch die Herren wurden nicht ganz vergessen, der Rapper Ludacris bekam einen für das beste Rapalbum, Bob Dylan erhielt zwei und auch die Red hot chilli Peppers wurden mit gleich vier Emmys ausgezeichnet. Live-Auftritte, wie die von Christina Aguilera, Shakira, Gnarles Barkley, sorgten ebenfalls für gute Stimmung.
WELLE VON AUSZEICHNUNGEN
England feiert seine Stars

Fürth, den 17.02.2007
Die "Brits" - vergleichbar mit den amerikanischen Emmys - gelten als die wichtigste Auszeichnung, die die britische Musikindustrie zu vergeben hat. In diesem Jahr gab es aber ausnahmsweise keinen klaren Gewinner.
Während James Morrison als bester britischer Künstler ausgezeichnet worden ist, bekam Amy Winehouse den Award als beste britische Künstlerin.
Die beste britische Gruppe wurden die Jungs von Arctic Monkeys, die ebenfalls einen "Brit" für das beste Album bekamen.
Für Take That wurde die Verleihung zur Krönung ihres Comebacks, denn ihre Single "Patience" wurde als beste britische Single ausgezeichnet.
Auch unter den Newcomern wurde ein Preis verliehen, den die Band "The Fratellis" dankend annahm.
Als bester britischer Live-Act wurde diesmal nicht Robbie Williams, sondern die weniger bekannte Band "Muse" ausgezeichnet. Justin Timberlake gewann den begehrten Award als bester internationaler Künstler, und Nelly Furtado wurde beste Künsterlin.
Die Gruppe "The Killers" gewannen ebenfalls gleich zwei der Preise, nämlich einen als beste internationale Gruppe, und den Preis für das beste internationale Album.
Einen Brit-Award für besondere Verdienste um die Musik bekamen die Skandalrocker um Oasis.
Ein gewaltiger Siegeszug
iPod kam, sah und siegte

Fürth, den 01.02.2007
Längst ist bekannt, dass die klassische Musikindustrie Probleme hat. Ein drastischer Rückang im Verkauf von Tonträgern ist wohl ein Hauptgrund für die Misere. Kaum eine Plattenfirma, die sich mit dem digitalen Markt auseinandersetzt. Mehr Glück haben die Visionäre, die den Musikbereich im www regieren. Wie z. B. der iTunesStore. Die Zahl der verkauften Alben per Knopfdruck steigt stetig nach oben um 71,3 Prozent auf insgesamt 286,3 Millionen Dollar. Immer mehr Menschen kaufen sich gleich einen MP3 Player anstatt des alten Walkmans, oder des CD-Players. Weltweiter Marktführer bei den MP3 Playern ist hierbei der bekannte iPod von Apple. Man kann also gespannt sein wie sich die Lage weiter entwickeln wird.
Und die Musikindustrie schläft weiter, träumt von vergangenen Zeiten und jammert über die "illegalen" Downloads weltweit. Sie hat ein eindeutiges Problem, sich in der digitalen Welt zurechtzufinden. Die klassische Musikindustrie steckt in der tiefsten Krise seit Bestehen. Dabei macht es Apple mit seinem iTunes Musikstoe vor, wie es geht.
Auf einem Medienkongress in London erklärte der EMI-Chef die bisherige Musik-CD für tot: "Die meisten Käufer nutzen die CDs nur noch dazu, um den Inhalt auf digitale Musikplayer zu übertragen und die Musik von dort abzuspielen. Die Musikindustrie müsse dem Kunden daher neue Anreize schaffen. Zusätzliches Material in der CD-Box könne einen Mehrwert gegenüber dem Musik-Download bieten. Deshalb werde EMI ab 2007 keine CDs mehr ohne Bonusmaterial anbieten."
TON OHNE TRÄGER?
Die Briten stellen um

Fürth, den 30.01.2007
Der Musikmarkt heutzutage macht es den Menschen immer schwerer, sich für seine Favoriten zu entscheiden. Möchte man nun die Musik von den bewährten Tonträgern wie Schallplatte oder der CD hören, oder direkt online herunterladen?! Dieses Denken setzt sich nun auch schon in den Köpfen von vielen aus der Musikbranche fest. So wurde zwar früher die Hitparade von Händlern und Radiomachern an die Plattenindustrie gemeldet, (was durch Korruption schon zu Verfälschung geführt hat!) in England aber beweist man ab dem 1. Januar 2007 den Mut zum Fortschritt:
Die Briten haben ihre Charts umgestellt. Bisher wurde ein Download nur dann mitgezählt, wenn spätestens am Folgetag des ersten Online-Angebots auch die CD im Handel war. Nun benötigt man diesen Tonträger nicht mehr. Das bedeutet einiges: Nicht nur viele, längst vergessene Oldies werden nun wieder erscheinen, nein auch andere kuriose Musikstücke aus dem www wie z. B. bei Myspace werden nun den Rang auf der Hitparade bestimmen.
In Deutschland wird es wohl kaum so weit kommen. Zwar werden auch hier Downloads bewertet, aber nur, wenn sie durch Tonträger beglaubigt werden, also durch ein amtliches Handels-und Kulturgut.
Zwei Größen des Jazzs weilen nicht mehr unter uns
Jazzpianistin Alice Coltrane und Tenorsaxofonist Michael Brecker gestorben

Fürth, den 16.01.2007
Alice Coltrane die berühmte Komponistin, Harfespielerin und Pianistin starb am 12. Januar im Alter von nur 69 Jahren. Die Witwe des legendären Saxofonisten John Coltrane war schon lange nicht mehr aktiv im Musikgeschäft sonder hatte sich zuletzt um ihr selbst gegründetes Zentrum für indische Philosophie gekümmert. Durch ihren Bruder, den Bassisten Ernie Farrow kam sie damals zum Bebop, der sie in Paris, New York und anderen Städten groß raus brachte. Sie schloss sich mit dem Pianisten Bud Powell zusammen, ehe sie im berühmten Birdland John Coltrane traf. Einige ihrer Solo Werke waren "World Galaxy", "Journey in Satchidananda".
Michael Brecker, der bekannte Tenorsaxofonist und Jazzvirtuose erlage am Samstag seiner Blutkrebserkrankung. Er arbeitete zusammen mit Größen wie Charles Mingus, Frank Sinatra und James Brown. Bereits mit 38 Jahren veröffentliche er sein erstes Solo Album "Michael Brecker" mit dem Gitarristen Pet Metheny. Insgesamt heimste er elf der begehrten Grammys ein. Später schloss er sich mit seinem Bruder dem Horace Silver Quintett zusammen. Von 1977 bis 1988 unterhielten Michael und sein Bruder einen Jazz Club in New York, den "Seventh Avenue South", in welchem sie selbst auftraten und andere Musiker experimentieren ließen.
Japaner lieben Deutsche Klassik
Fürth, den 23.11.2006
In Fernost bieten erstklassige Konzertsäle Orchestern aus aller Welt die Möglichkeit, den Appetit der Japaner auf klassische Kost zu stillen. Ganz besonders geniesst man die Musik deutscher Ensembles.Die Staatskapelle Dresden, die seit 1973 regelmäßig in Japan spielt, hat inzwischen schon eine enge Verbindung zu ihren Zuhören aufgebaut. Viele der Musiker haben inzwischen japanische Schüler, manch einer pflegt den Kontakt sogar auf familiärer Ebene. Viele Menschen belagern die Ausgänge der Konzerthallen, um sich Autogramme zu holen, oder sich zu bedanken.Manch einer sieht diese Vorliebe in den Höhen und Tiefen der deutschen Klassik, wie z. B. in der Musik von Beethoven. Oder aber auch in der Ähnlichkeit japanischen Volksgutes mit dem der Deutschen. Die Dresdner Staatskapelle wird weiterhin auch in Japan auftreten, bei einem Publikum das genauso begeistert ist wie nach einem Rockkonzert.
Stirbt die Musik-CD aus?
EMI-Chef erklärt die Musik-CD für tot.

Fürth, den 30.10.2006
Das Nachrichtenmagazin Futurezone berichtet, dass der Chef des Musikkonzerns EMI die Zeiten der CD als vorbei ansieht. Bei der Eröffnungsrede der London Media Summit erklärte Levy, dass CD´s nur noch zum Übertragen auf digitale Musik-Player dient. Er will dem Kunden aber ab 2007 neue Reize für den CD-Kauf bieten. Deshalb gibt es ab dem nächstem Jahr keine CD Inhalte mehr ohne Bonusmaterial.
Weiterhin wurde bekannt, dass EMI auch weiterhin keine Einigung mit den Youtubevertreibern Google erzielen konnte. Die Plattform vertreibt u. a. auch Musikvideos. Sämtliche Konkurenten hingegen sind mit Google schon einig über den Vertrieb von Video Clips via YouTube geworden.
CBGB schließt seine Pforten
Legendärer New Yorker Punk - Club hört nach über dreißig Jahren auf

Fürth, den 16.10.2006
Mit einem Abschiedskonzert der Rocksängerin Patty Smith am Sonntag schloss der wohl bekannteste Punk Club der Welt nach dreißig Jahren seine Pforten. Nach einer Mieterhöhung könne er sich die inzwischen monatlichen 65.000 Dollar nicht mehr leisten begründete der CBGB-Gründer Hilly Kristal seine Entscheidung. Die Wiege der Punk Musik brachte neben Patti Smith auch andere Musikgrößen, wie z. B. The Ramones groß raus. Kristal will den Club aber möglicherweise in Las Vegas wieder eröffnen.
Die Download Absätze steigen.
"Die Downloadwelt ist eine Kostenloswelt für den Konsumenten!"

Fürth, den 21.06.2006
Trotz der positiven Entwicklung des digitalen Musikmarktes sieht der Phonoverbandschef Michael Haentjes die deutschen Plattenfirmen tief in der Krise. Deutlich gestiegene Download Absätze, aber ein verlangsamter Rückgang im physischem Markt ist das erste Ergebnis für das Jahr 2006. In Zeiten, wo man sich bequem zu Hause seine Lieblingstitel gratis oder zum Spottpreis von 0,99 € herunterladen kann, hat es der gesamte physische Musikmarkt sehr schwer. Zwar zeigt sich der Absatz von CDs weitgehend stabil (54,6 Millionen verkaufte Alben), der Verkauf von MCs geht aber deutlich zurück. "Aktuell sei das Internet ein Werbeinstrument für die Musikbranche, ein Geschäftsmodell aber nicht" so Haentjes. Auch die seit 8 Jahren herrschende Talsohle der Plattenindustrie hat wohl noch nicht ihren Höhepunkt erreicht. In Zeiten der musikalischen Digitalisierung wird es der physische Markt wohl sehr schwer haben. Daran hat die Industrie aber auch einen nicht geringen Anteil, da durch überzogene Kopierschutzmaßnahmen, schlechte Qualität und dem bis heute andauernden Gerangel um das CD-Nachfolgerformat die Kunden stark verunsichert werden.
Happy Birthday!
33 1/3 Umdrehungen pro Minute: Die LP wird 75!

Fürth, den 15.09.2006
Am 17. September 1931 wurde in New York die erste, für die Öffentlichkeit bestimmte Langspielplatte vorgestellt. Zuvor gab es die Schellackplatten, die mit 78 Umdrehungen lediglich nur ein Musikstück wiedergeben konnten. Seitdem ist die Entwicklung der Scheiben immer weiter voran getreten - bis in den späten 80ern die Compact Disc (CD) erschien, welche die Toninformationen digital aufzeichnet. Aber selbst in modernen Zeiten, in denen es Musik im Internet zum Herunterladen gibt, ist das gute alte Vinyl nicht tot zu kriegen. Viele Künstler, wie z. B. Bob Dylan, Oasis und Neil Young bevorzugen auch heute noch das Erscheinen ihres Musikwerkes auf LP. Der Klang und die Aufmachung des Covers einer Schallplatte ist mit nichts zu ersetzen. "Die Langspielplatte wird es immer geben, sie ist ein unsterbliches Medium." Wir gratulieren.
Bob Dylan neue Nummer 1 in Amerika
Sein neues Album schafft einen neuen Rekord in der Musikgeschichte Amerikas.

Fürth, den 12.09.2006.
Rund 30 Jahre nach seinem letzten Nummer 1 Album "Desire" schafft es Bob Dylan mit seinem neuem Werk "Modern Times" wieder an die Spitze der Billboard-Charts. Die Rückkehr auf Platz 1 nach fast drei Jahrzehnten ist ein neuer Rekord in der US-Musikgeschichte. Barry Manilow schaffte dies nach 29 und Santana nach 28 Jahren. Dylan verkaufte in der ersten Woche mehr als 192 000 Exemplare seines neuen Albums in Amerika. In Deutschland stieg sein neuestes Werk ebenfalls sehr hoch, von null auf Platz 2 der Hitparaden. Geholfen hat ihm wohl auch sein Sinn für kluge Marketingstrategien, denn jüngst zeigten sich seine Songs nicht nur im Werbefernsehen, sondern wurden selbst im Internet durch Kurzfilme promotet. Sicher ist aber wohl nur eins, Dylans neues Album ist das Meisterwerk eines über die Jahre hinweg gereiften Künstlers, und wird viele Hörer freudig in seinen Bann ziehen.
Vivendi kauft BMG
Bertelsmann bekommt für seinen Musikverlag BMG 1,63 Milliarden Euro

Die französchische Firma Vivendi hat über ihre Musiktochter Universal Music Group die Musiksparte des hoch verschuldeten Medienkonzerns Bertelsmann gekauft. Zugleich wurde der langjährige Streit um die Internettauschbörse Napster beigelegt. Bertelsmann hatte Napster in den Jahren 2000-2001 mit einer hohen Summe Geld unterstützt, um der Internetplattform auf dem Weg in die Legalität zu helfen. Vivendi ist durch Universal bereits Nummer 1 im Tonträgergeschäft, durch den Zukauf wird sie jetzt Weltmarktführer und lässt andere Musikkonzerne, wie z. B. die britische EMI Gruppe hinter sich. Bertelsmann will durch den Erlöß einen Teil seiner derzeit 8,7 Miliarden Euro Schulden begleichen.Der ehemalige Musikverlag des Bertelsmannkonzerns hat die Rechte von mehr als einer Million Titel von Künstlern wie Elvis Presley, Robbie Williams oder Christina Aguilera.

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