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Aufnahmen von Guy Clark, Larry Jon Wilson, Townes Van Zandt, David Allen Coe, Rodney Crowell, Steve Young, Gamble Rogers, John Hiatt und Steve Earle.
Der Soundtrack zu dem 1981 erschienen Dokumentarfilm von James Szalapski mit dem Titel „Heartworn Highways“ enthält ein Gipfeltreffen begnadeter Singer/Songwriter. Die 19 Klang-Juwelen laden ein zum Hinhören und Insichgehen. Bereits der Opener „L.A. Freeway“ von Guy Clark gesungen und „nur“ mit einer stilsicher gezupften Gitarre begleitet, streichelt die Seele und zeigt einmal wieder deutlich, dass weniger manchmal mehr ist. Weitere Anspieltipps sind die von dem unvergesslichen Townes Van Zandt interpretierten beiden Songs „Waitin `Round To Die“ und „Pancho And Lefty“. Van Zandt, der sich leider viel zu früh in zuviel Whiskey ertränkte, entlockt seiner Stimme und Gitarre soviel Melancholie, dass er selbst auf Moll-Akkorde verzichten könnte. Die Doppel-LP beinhaltet übrigens die ersten Aufnahmen der späteren Grammy-Award-Winner Steve Earle und Rodney Crowel. Ein sehr schöner, intim-intensiver Moment der LP ist die Hank Williams-Nummer „Im So Lonesome I Could Cry“, die genauso wie „Mergenary Song“ spontan bei einer Aufnahme-Session am Esstisch von Susannah und Guy Clark am Weihnachtsabend in Nashville aufgenommen wurde. Steve Young fungiert dabei als gefühlvoller Leadsinger. Alle beteiligten Künstler des analogen Kleinods aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen. Aber eine persönliche Entdeckungsreise lohnt wirklich. Schließlich wird auch jeder einzelne Track auf der Innenseite des Covers erläutert. Legt man die Longplayer auf den Plattenteller und schließt die Augen, wird man unweigerlich von der dichten Atmosphäre gefangen genommen. Diese wird dadurch erzeugt, dass die Songs immer wieder von authentisch-bildhaften Dialogen unterbrochen, nein besser: verbunden werden. Lobenswert ist auch die trockene Aufnahmetechnik, die auf jede Schönfärberei verzichtet, sondern den puren Sound der staubigen Straßen von Texas und der schwülen Kneipen von Tennessee einfängt. Einen Song möchte man dann aber doch noch vorstellen: „Silent Night“, bei dem die Dobro von Jim McGuire auch jedes noch so eisige Herz zum Schmelzen bringt. „Heartworn Highway“ ist ein Muss für jeden Singer/Songwriter-Fan. Die von den Original Mastertapes des gleichnamigen Films neu gemasterten Aufnahmen, lassen einen direkt am Lebensgefühl der amerikanischen Südstaaten teilhaben. Der hervorragende Klang tut ein übriges, dass die Stimmungen der Songs direkt auf den Hörer überspringen sowie Instrumente und Gesang plastisch und direkt vor einem im Raum stehen. - Musikstil: Blues
- Interpret: Various Artists
- Titel: Heartworn Highways
- Audiophile LP (2 LP, 180 g)
- Label: Diverse Records
- Bei uns im Jahr 2009 erschienen
Klang 1 | Pressung 1 |
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Lieferstatus: Kurzfristig lieferbar | Art.Nr.: DIV 016 | 38,50 € (inkl. 19% MwSt.)
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