Michael Hansonis -- Shark Week

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Meyer Records
Klang 1 Pressung 1
180 g, handsigniert
ArtikelNr: No 182sig
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Michael Hansonis ist eine Kategorie für sich allein. Deutscher Pop-Rock Veteran, Ex-Mitglied von "Les Immer Essen", denen mit "Hand Take" in den 80er Jahren ein Top-40-Erfolg gelang, Ex-Mitglied von King Candy, danach versierter Bühnenschauspieler, heute gesuchter Hörbuchsprecher - all das ist Michael Hansonis. Angefangen aber hat alles einmal mit Bob Dylan und einer Gitarre in der Fußgängerzone.
Zu diesen seinen musikalischen Wurzeln als Straßenmusiker und Folk-Fan kehrt Hansonis nun mit seinem neuen Solo-Album "Shark Week" zurück. Akustische Gitarre, sparsame Klavierklänge, und eine Stimme, die nicht nur auf Hörbüchern einen ganz eigenen Schauer erzeugt - mehr braucht Hansonis nicht, um den Sound von "Shark Week" zu kreieren.
Hansonis selbst sagt, er habe beim Komponieren und Texten für dieses Album zu Hank Williams und Andy Warhol gebetet (welch eine Kombination!): "Mögen Sie mir beistehen und mir helfen, auf eine Art trivial zu sein, dass man es noch aushält!" Wer "Shark Week" gehört hat, der kann über dieses hoffnungslose Understatement von Hansonis wirklich nur lauthals lachen. Trivial? Nein, wirklich, trivial ist Hansonis keine einzige Sekunde lang. "Ugly but free", "Me and the Idiots" - allein die Titel der Songs machen schon klar, dass hier nicht mit heißer Nadel aus Banalitäten Folk-Klischees zusammengestrickt wurden. Und die Texte halten, was die Titel versprechen: witzig und gewitzt, clever aber nicht eingebildet, weise aber nicht altklug, so sprechen Hansonis Songs einen an. Hier wird keine heile Welt besunngen, aber auch kein Weltschmerz gepflegt; ein Hauch von Blues liegt in Hansonis Gitarrenspiel genauso wie in seiner Stimme und der Atmosphäre des ganzen Albums: Leid und Not, ja - aber immer auch genug Selbstironie, um nie weinerlich zu werden.
Und die Soundqualität der Platte lässt genau so wenig zu wünschen übrig: wie da eine einzelne Gitarre in orchestralen Klangfarben erstrahlt, und Hansonis' Stimme einem im Ohr klingt, als würde er einem beim Singen direkt über die Schulter schauen - das ist schon Klangtechnik vom Feinsten.
Ein großartiges Album.
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