Vasco Rossi -- Va bene, va bene così

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Der „Kampfname“, den sich der italienische Liedermacher Vasco Rossi selbst gegeben hat, sagt eigentlich alles: „Provocautore“ nennt er sich scherzhaft, eine wortwitzelnde Mischung aus „Autor“ und „Provokateur“. Seit er 1977 nach dem Studium anfing, auf seinem selbstgegründeten privaten Radiosender auch seine eigenen Songs zu spielen, war Vasco Rossis Karriere bis heute nicht nur die eines der erfolgreichsten italienischen Rockmusiker, sondern auch eine, die permantent polarisierte: Texte, die das prüde Establishment der 80er als sexuell zu explizit wahrnahm, Drogenprobleme, Gefängnisaufenthalte und immer wieder auch kämpferische und unbequeme politische Aussagen, das alles gehört genau so zu Vasco Rossi wie seine bis heute ungebrochene Fähigkeit, mit seiner Musik ganze Fußballstadien zu füllen und zu begeistern.
Bei Fon erscheinen im Herbst 2016 fünf frühe Alben des „Provocautore“ in von Label-Chef Giulio Cesare Ricci selbst gemachten audiophilen Remasterings, und natürlich wie immer bei Fon in streng limitierter Edition.
Schon der überragende Erfolg von Rossis bis heute meistverkauftem Album „Vado Al Massimo“ von 1982, sein fünftes, ist einer Provokation zu verdanken: Im Frühjahr 1982 war Rossi mit dem Titelsong des Albums beim renommierten Liedermacher-Contest des San Remo Festivals angetreten, wo er mit Rockband, rockig röhrender Stimme und exzessiv hedonistischem Text das an sanfte Folklore gewöhnte Publikum verstörte. Auf dem Festival brachte ihm das den letzten Platz ein - aber das Album profitierte vom Skandal: 16 Wochen blieb „Vado Al Massimo“ in den Top Ten, und auch heute noch begeistert es mit seiner unverstellten Kraft, kontroversen Lyrics und rotzig rockig frechen Attitüde.
1983 wiederholte er diesen Erfolg mit „Bolicine“, das ihn endgültig als Rock-Ikone einer ganzen Generation junger Italiener etablierte. Der subtile und zugleich angriffslustige Witz des Titeltracks ist typisch für Rossi: Auch wenn er eigentlich nur über Coca Cola singt, bleibt doch nicht verborgen, dass es in dem Song eigentlich um Kokain geht.
Diesen zwei äußerst erfolgreichen Alben ließ Rossi 1984 sein erstes Live-Album nachfolgen: „Va bene, va bene cosi“. Hier gibt es nicht nur Hits der vergangenen beiden Alben live zu hören, sondern auch Nummern, die noch in seine Zeit vor „Vado al massimo“ zurückführen, wie etwa „Copa dAlfredo“, seine Generations-Hymne „Siamo solo noi“ oder auch einer seiner größten Erfolge, „Albachiara“.
Die Veröffentlichung seines achten Albums „Cosa succede in citta“ wurde überschattet vom seinem Prozess wegen Drogenbesitzes und der Verurteilung zu zwei Jahren auf Bewährung. Doch obwohl „Cosa succede in citta“ nicht sonderlich gute Kritiken erhielt, gilt es eingefleischten Rossi-Fans als eine seiner besten Scheiben.
Den Abschluss der Fon-Reissues bildet schließlich Rossis neuntes Album, „Ce chi dice no“ - der Erfolg dieser Platte war so überwältigend, dass Rossi endgültig aufhören musste, kleine Clubs und Konzerthallen zu bespielen, denn ab jetzt waren nur noch Sportarenas groß genug, um seine Fans zu fassen.
Selbst wer einige oder alle dieser Scheibe schon besitzen sollte, muss sie jetzt einfach nochmal haben, denn das brandneue Remastering aus den kundigen Händen von Giulio Cesare Ricci ist klanglich über jeden Zweifel erhaben, und lässt Rossis wuchtigen Rocksound angenehm transparent und dynamisch strahlen. Einer der erfolgreichsten Musiker Italiens kriegt hier erstmalig die Soundqualität, die ihm auch zusteht. Rock on, Provocautore!

TITEL

VA BENE, VA BENE COS 4:59 (TESTO: VASCO ROSSI MUSICA: ROBERTO CASINI E DOMENICO CAMPOREALE) INEDITO
COLPA D'ALFREDO 5:04 (VASCO ROSSI)
DEVIAZIONI 1:38 (VASCO ROSSI)
FEGATO, FEGATO SPAPPOLATO 3:12 (TESTO: ALAN TAYLOR E VASCO ROSSI MUSICA: VASCO ROSSI)
VITA SPERICOLATA 5:31 (TESTO: VASCO ROSSI MUSICA: TULLIO FERRO)
OGNI VOLTA 5:02 (VASCO ROSSI)
ALBACHIARA 4:35 (TESTO: ALAN TAYLOR E VASCO ROSSI MUSICA: VASCO ROSSI)
BOLLICINE 5:55 (VASCO ROSSI)
SIAMO SOLO NOI 6:30 (VASCO ROSSI)