Eric Andersen -- Mingle With The Universe: The Worlds of Lord Byron

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Meyer Records
Klang 1 Pressung 1
180 g, handsigniert
ArtikelNr: No 214s
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Handsigniertes Exemplar!

Eric Andersen - Vocals, guitar, harmonica, and low harmony on “Mingle With The Universe.
Inge Andersen - All backup harmonies
Michele Gazich - Violin
Giorgio Curcetti - Oud, bass, and electric guitar
Cheryl Prashker - Djembe, drum kit, and percussion
Paul Zoontjens - Steinway B piano

Aufgenommen und gemastert im Januar und Februar 2016 durch Reinhard Kobialka in den Topaz Studios, Köln.

Eben erst 74 Jahre geworden, veröffentlicht Eric Andersen ein neues Album auf dem audiophilen Label Meyer Records. Für uns das Highlight des Monats!

Der 1943 in Pittsburgh, Pennsylvania geborene Singer-Songwriter Eric Andersen gehörte Mitte der 60er-Jahre zu den Shootingstars der Greenwich Village-Folkszene, spielte mit Bob Dylan, Joan Baez, Pete Seeger, Grateful Dead, Janis Joplin und The Band. Anfang der 80er-Jahre siedelte er schließlich nach Oslo um, der Heimat seines Großvaters, und lebt heute zusammen mit seiner zweiten Frau, der Sängerin Inge Andersen, in den Niederlanden. Nachdem er sich in Europa niederließ, wurde es zwar ruhiger um ihn, doch Andersen veröffentlicht kontinuierlich weitere Alben, startete sein eigenes Label und gründete in den frühen 90ern mit Richard Danko von The Band und dem Norweger Jonas Fjeld das Danko/Fjeld/Andersen-Trio, bevor er sich Ende dieses Jahrzehnts wieder verstärkt seiner Solokarriere widmete.

Nach wie vor ist es stets ein außergewöhnliches Ereignis, wenn Andersen ein neues Album vorstellt. Wie viele Songwriter seiner Generation ist auch Eric Andersen ein ausgesprochener Literaturliebhaber, der angesagte Autoren der Beat-Generation wie Allen Ginsberg oder Jack Kerouac damals genauso verschlang wie französische Klassiker a la Charles Baudelaire oder Arthur Rimbaud. 2014 widmete sich der literarisch so vielseitig interessierte Songwriter bei Meyer Records einer musikalischen Verarbeitung der Werke des französischen Existenzialisten Albert Camus; auf seinem neuesten Werk nun vertont er Gedichte des britischen Romantikers Lord Byron.
Byrons archetypische Heldenfigur, der „Byronic Hero“, war mit seiner aus Künstler, Rebell, Außenseiter und Intellektuellem für die Beat-Generation nicht uninteressant - und ist es auch heute noch, wie uns dieses Album lehrt. Mit raubeiniger Attitüde kleidet Andersen die düsteren, tief gefühlvollen Texte Byrons in country-folkige Gewänder aus Akustik-Gitarre, Fiddle und Mundharmonika. Auch experimentiert er ab und an mit orientalisch anmutenden Klängen, die wundervoll vermitteln zwischen dem Exotismus von Byrons Epoche und den World-Music-Freuden der Generation Andersen. Dazu singt, raunt, haucht, grummelt, erzählt Anndersen mit tiefer, schwerer Stimme und feinfühliger Diktion. Das alles geht so nahtlos auf, dass man nur noch staunen kann. „She Walks In Beauty“, „Albion“, „Song To Augusta“ - Klassiker, mit denen in England jedes Schulkind konfrontiert wird, klingen hier wie frisch geschriebene Songwriter-Perlen, zwischen denen zwei von Andersen selbst getextete Songs zur Biographie Byrons in keinster Weise seltsam herausstechen.
Byron habe schon vor zweihundert Jahren das Klischee von Sex, Drugs & Rock'n'Roll gelebt, scherzt Andersen im Booklet - man mag ihm glauben, wenn man diese Platte gehört hat: düster, erdig, gut. Dass das Album klanglich nicht minder beeindruckt, mag man zwar vom Hause Meyer Records erwarten, dennoch, eine Selbstverständlichkeit ist das lange nicht. So aber kann mit Freude attestiert werden: "Mingle With The Universe: The Worlds of Lord Byron" ist in jeder Hinsicht ein Hammer!

Das Album kommt im Klappcover auf 180g-schwerem audiophilen Vinyl und einem 16-seitigen (CD-)Booklet.

Titel:

Side A:
1. There'll be none of Beauty's Daughters 2:14
2. Song To Augusta 5:11
3. She Walks in Beauty 3:09
4. Hail To The Curled Darling 4:55
5. Farewell To A Lady 3:25
6. Child Harold's Farewell 2:12

Side B:
1. Albion 6:05
2. Fifty Times 0:26
3. Darkness 5:07
4. Taqsim 3:23
5. Mingle With The Universe 5:20
6. Maid of Athens 2:48
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