Horst Hansen Trio -- Live In Japan

22,00 €
Preis inkl. Mwst, zzgl. Versandkosten

Jazzhaus Records
Klang 2 Pressung 1-2
180 g, weißes Vinyl
ArtikelNr: JHR 185

Auf Lager, sofort lieferbar

Bei LPs bieten wir Ihnen mehrere Zusatzoptionen zur Auswahl. Der Preis versteht sich je LP und wird automatisch anhand der im Album enthaltenen LPs ermittelt und dem Produktpreis zugerechnet.
LP Hülle
LP Optionen
Menge

  • Datenschutzbedingungen (bearbeiten im Modul "Kundenvorteile") Datenschutzbedingungen (bearbeiten im Modul "Kundenvorteile")
  • Lieferbedingungen (bearbeiten im Modul "Kundenvorteile") Lieferbedingungen (bearbeiten im Modul "Kundenvorteile")
  • Rücksendebedingungen (bearbeiten im Modul "Kundenvorteile") Rücksendebedingungen (bearbeiten im Modul "Kundenvorteile")
Lukas “Manfred Weber - Saxophon
Linus “Otto Klitzing - Trompete
Till “Eberhardt Menzer - Schlagzeug
Sebastian „Heinz“ Ascher - Bass
Hans-Dieter Zimmermann alias Carsten Hackler - Keyboards

So sind sie halt die Jazzer. Immer ein wenig rätselhaft. Wie sonst kommt es, dass auf dem Cover „Horst Hansen Trio“ fünf Personen abgebildet sind. Dreht man das Cover um und liest die sehr spärlichen Liner Notes, erkennt man, dass ein Trio aus fünf Musikern besteht.
Dann schauen, bzw. hören wir einmal, ob die Musik ähnlich anachronistisch und verrätselt ist. Dazu passt gut, dass Manfred am Saxophon, Otto an der Trompete,
Heinz am Bass und Eberhard am Schlagwerk darauf verzichten ihren Nachnamen zu veröffentlichen. Lediglich Hans-Peter Zimmermann an der Klaviatur präsentiert sich in namentlicher Gänze. Aber: Wer ist eigentlich Horst Hansen? Seis drum. Zieht man das blütenweiße Vinyl aus der blütenweißen, leider ungefütterten, Innenhülle, so offenbart uns der erste Song der Scheibe “Insemythos (Overture)“ ein quirliges, energetisches Ensemble. Das Bläsergespann spielt sauberste, spannungsgeladene Unisono-Passagen. Bass und Schlagzeug kommen mit einem enormen Druck aus den Stereo-Boxen. Lustig ist, dass das alles in eine Radiosendung eingebaut ist. Und exklusiver Studiogast ist natürlich - wer wohl? - na, klar Horst Hansen. Auch wenn der Sound etwas basslastig ist, macht es doch Spaß durch die verschiedenen Klang-, Hall- und Hörraume zu wandern. Mit viel Kraft kommt „Fusskampf“ und macht seinem Namen alle Ehre. Das elekronische bis an die Sch(m)erzgrenze verzerrte Piano steht in synthetisch-diametral entgegengesetzer Spannung zum klaren, präzisen Sound des Saxophons. Die Auflösung in harmonischen Trompetenfiguren und das hervorragend intonierte Schlagzeug zeugen von hoher musikalischer und kompositorischer Raffinesse. Für Freunde von intelellektuell-experimenteller Jazz-Musik eine Top-Empfehlung. wb