Ron Carter -- Golden Striker

49,50 €
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In & Out Records
Klang 1 Pressung 1
2 LP, 180 g, handsigniert und handnummeriert
ArtikelNr: IO 77133
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Handsignierte und handnummerierte Edition.


Ron Carter - bass
Donald Vega - piano
Russell Malone - guitar

Live-Aufnahmen vom 30. Oktober 2016 im Theaterstübchen, Kassel.

Lediglich 1999 Exemplare gibt es von dieser Super-Deluxe-Ausgabe von „Golden Striker“ des Weltklasse-Kontrabassisten Ron Carter. Und was es absolut sammelnswert und hörenswert macht, ist, dass es maximal highendig klingt, sowie handnummeriert und handsigniert kommt. Das vorliegende Album ist auf zwei LPs aufgeteilt, die in 45 rpm drehen. Aufgenommen wurden die 10 Tracks live im „Theaterstübchen“ in Kassel. Mit Russell Malone an der Gitarre und Donald Vega am Piano hat Carter zwei kongeniale musikalische Begleiter gefunden. Mit „Laverne Walk“, geschrieben von Oscar Pettiford wird das Album eröffnet. Mit einer aberwitzigen Bassfigur, die in einen angeregten Dialog mit dem Piano tritt, startet der Song. Danach wird nach Herzens- und Saitenlust geswingt und gegroovt. Vega offenbart sich hier als wahrer Improvisations-Obermeister. Dezent im Hintergrund, aber voll präsent begleitet Malone den Song dabei mit seiner warm klingenden Gibson Halbakustik-E-Gitarre, bis er selber zu einem ausgelassenen Soloausflug ansetzt. Das alles klingt so unendlich spielerisch leicht und harmonisch. Das gibt richtigen Hör-Spaß. Genial auch, wie man Carters Kontrabass raumfüllend im Hörraum spüren und fühlen kann. „Candle Light“, eine Komposition von Carter, ist ein wundervoll lyrisch-melancholisches, balladeskes Lied. Eine bluesige Gitarre lässt zu Beginn tiefblau-violette blue notes perlen, die das Piano auffängt und in einem Meer an intensiven Melodien trägt. Bassist Carter entwickelt dazu eigene Melodielinien, die die beiden umgarnen, umtänzeln und zart umarmen. Seite B wird vom knapp 8-minütigen Titelstück eröffnet. Das dynamisch-schnelle Stück wird von scheinbar drei nebeneinander spielenden Solo-Protagonisten dominiert, die sich immer wieder in blitzschnellen Unisono-Passagen vereinen um sich dann wieder zu ausgelassenen Solo-Ausflügen zu verabschieden. Erstaunlich auch hier die solistische Klasse Carters. Zum Schluss gibt es noch ein majestätisches Statement des Trios, das vom begeisterten Publikum frenetisch beklatscht wird. „Samba De Orfeu“ von Luiz Bonf verbreitet auf ganzer Länge von sieben Minuten und 20 Sekunden wahres Südamerika-Feeling. Das Carter-Original „A Nice Song“ macht seinem Namen alle musikalische Ehre. Ein einfühlsam-sensitives Piano-Intro beginnt das Lied. Hier kann man eindrucksvoll die analoge Wärme nachempfinden, die diese super sauber gepresste Schallplatte verbreitet. Auch das ist wieder ein Klang, den man nur schwer in Worte fassen kann. Man muss das unbedingt hören. „My Funny Valentine“ (Rodgers/Hart) ist in seiner Zerbrechlichkeit, emotionalen Tiefe und Soundfarbigkeit kaum besser zu interpretieren. Das ist ein Immer-Wieder-Hören-Müssen-Song in knapp 11 Minuten Genuss-Zeit. „Eddies Theme“ ist ein weiteres Ron-Carter-Original. Der vorwärtstreibende Song strotzt nur so vor kreativer Kraft und musikalischer Energie. „Cedar Tree“ ist eine Komposition von Gitarrero Russell Malone. Dieser Song ist ein absoluter Höhepunkt dieser Scheibe. Es ist der pure Wahnsinn, welche musikalische Dichte, welchen rhythmischen Drive hier drei Instrumentalisten kreieren. Das ist ganz großes Kino. Mit „RVG“ (Ron Carter) und „Limehouse Blues“ (D. Furber, P. Braham) befinden sich noch zwei bisher unveröffentlichte Bonus-Tracks auf der Neu-Edition, die auf der 2017er Erstauflage fehlen. Die beiden lupenreinen LPs kommen im aufwändig gestalteten, stabilen Karton-Klappcover mit tollen Fotos und sind selbstverständlich in 180 Gramm Vinyl. wb

Limitiert auf 1999 Stück.
Mastering und Schnitt durch Thorsten Scheffner im Organic Music Studio, Obing,

Geboren wurde Ron Carter am 4. Mai 1937 in Ferndale, Michigan, USA. Der amerikanische Jazz-Bassist, Cellist und Komponist war an mehr als 2.200 Alben beteiligt. Damit ist er der meist aufgenommene Bassist in der Historie des Jazz. Der Jazzbassist Stanley Clarke sagte einst über Ron Carter: „Man stelle sich vor, es gäbe keinen Ron Carter, dann gäbe es so viel weniger Kunst auf dieser Welt.“


Titel:

Seite A:
1. Laverne Walk (12:36)
2. Candle Light (06:48)

Seite B:
1. Golden Striker (07:47)
2. Samba de Orfeu (07:20)
3. A Nice Song (07:25)

Seite C:
1. My Funny Valentine (10:44)
2. Eddies Theme (09:15)

Seite D:
1. Cedar Tree (06:26)
2. RVG (05:53)
3. Limehouse Blues (05:55)
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